Um die Ruine Ruttenstein vor dem gänzlichen Verfall zu retten, wurde diese vom Haus Sachsen-Coburg und Gotha gepachtet.

Zu Beginn war die gesamte Anlage fast vollkommen zugewachsen. Bäume und Sträucher wucherten regelrecht und setzten neben Wind und Regen dem Mauerwerk massiv zu. So musste, um überhaupt mit der Mauerwerkssanierung beginnen zu können, der enorme Bewuchs beseitigt werden. Erst nach der Beseitigung von diesem kam die Mächtigkeit der Anlage wieder so richtig zum Vorschein. Vor allem der noch stehende Zacken des Bergfried ist seit dem wieder weit aus allen Himmelsrichtungen zu sehen.

Seit dem Frühjahr 2000 finden jährlich zwei- bis dreiwöchige Arbeitsetappen in der Ruine statt. In dieser Zeit wird mit der Unterstützung vieler freiwilliger Helfer immer wieder ein Stück der weitläufigen Mauern gesichert. Durch diese zeitintensive Arbeit gelingt es uns, die Ruine vor dem Verfall zu bewahren und für die Besucher zugänglich zu machen.

 

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Vieles haben wir schon erreicht....

.....Dank Ihrer Unterstützung können wir dieses Kulturgut auch für die nächste Generation bewahren.


Hier ein kleiner Auszug unserer "Erfolge":

  • Werbefolder
  • sichere Aussichtsplattform
  • ordentliche Stromverteilung
  • sicherer Zugang/Absturzsicherungen
  • Pierbacher Gastwirte spenden Orientierungstafeln
  • „Burgi“ (eigenes Auto für Transporte)
  • WC- Anlage und Lagercontainer
  • natürliche Pflegemaßnahmen durch unsere Bur(g)enziegen
  • jährlich erforderliche Mauersanierungen

Wie Sie sehen können, setzt der Ruttensteiner Erhaltungsverein alles daran, das "Juwel" Ruttenstein mit jährlichen Sicherungs- und Infrastrukturarbeiten für unsere Besucher so anschaulich und zugänglich wie möglich zu erhalten.

Ruttensteiner Bur(g)enziegen als Landschaftsgärtner

Schon seit Jahren ist der Ruttensteiner Erhaltungsverein bemüht die Ruine im Innen- als auch im Außenbereich verstärkt und dauerhaft sichtbar zu machen. Aber einmal freigeschnitten hält bekanntlich nicht lange. Im Nu verbuschen diese Flächen wieder und wachsen in kürzester Zeit wieder zu.

Auf etwa einem Hektar Pachtgrund wurde nun das Beweidungsprojekt mit Ziegen gestartet. Neben der Einzäunung war auch der Bau eines stabilen Wetterschutzunterstandes erforderlich.

Die Ziegen fühlen sich sichtlich wohl und halten den Flächenbewuchs in Grenzen.

Neben diesem gewünschten Effekt, haben sich die Ziegen schon als Besuchermagnet etabliert. So kann es schon mal vorkommen, dass der ein oder andere Besucher beinahe enttäuscht ist, auf Grund der großen Beweidungsfläche keines der Tiere erblickt zu haben.

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Wichtige Termine 2018

Bergfeuer am 27. Juli 2018 ab 19:00 Uhr

(Ersatztermin am 03. August 2018; 19:00 Uhr)

 

Sternderlschauen

 Geisterstunde für Kids

 

 

 

 


Als Versuch begonnen, wurde im Jahr 2003 mit dem sogenannten "Winteraustreiben".
Zur Erklärung:
Nach dem Entzünden eines Feuers als Zeichen des Lichtes und der Wärme wird von den Kindern der immer lauter werdende Spruch "Winter, Winter geh, wir brauchen keinen Schnee, wir wollen nun die Wärme haben, darum werden wird ich jetzt verjagen", gerufen. Zwischen den Rufen wird von den Kindern mit allerlei Lärmwerkzeug Radau gemacht, welcher die Geister des Winters aufscheuchen und vertreiben soll. Anschließend wird der Winter, in Form einer Puppe, im Feuer verbrannt.

Diese Veranstaltung kam so gut an, dass angedacht wurde, nun jährlich eine Aufführung in den Mauern der Burg abzuhalten. 

 Ein kleiner Auszug der Gäste, die bei uns aufgetreten sind.

 

 

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