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| Sanierungen 1999 bis 2002 |
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2000 In den letzten Jahrzehnten ist die gesamte Anlage fast vollkommen zugewachsen. Bäume und Sträucher wucherten regelrecht und setzten neben Wind und Regen dem Mauerwerk massiv zu. So musste vor der Beginn der Mauerwerkssanierung auf den entsprechenden Flächen und auch auf den mächtigen Mauern der enorme Bewuchs beseitigt werden. Im Frühjahr 2000 konnten dann die ersten Mauerwerkssanierungen erfolgen. In einer zweiwöchigen Arbeitsetappe ist es mit Unterstützung vieler freiwilligen Helfer gelungen, innenseitig einen Teil der Außenringmauer im Eingangsbereich zu sichern. Die Arbeiten konnten in einer zweiten Sanierungsetappe im Herbst 2000 sehr erfolgreich fortgesetzt werden. Für Detailansichten bitte auf die Bilder klicken!
2001 Neben dem Aussichtsturm ist der Bergfried das eigentliche Wahrzeichen der gesamten Anlage. In den letzten Jahren sind vom Mauerwerk des Bergfried leider viele Meter abgebrochen, sodass die lose auf der Mauerkrone liegenden Steine, aber auch die angebrochenen Stellen des Mauerwerkes für die Besucher bereits eine große Gefahr darstellten. Dieser Anlagenteil konnte im Jahr 2001 in zwei Etappen gesichert werden. Eine Hubschrauberbesatzung des Bundesheeres hat im Frühjahr im Rahmen einer Übung die Abräumung des losen Mauerwerkes auf der Mauerkrone durchgeführt. Mit Hilfe des angekauften Baugerüstes und der sonstigen Baugeräte war es wiederum durch die Mitwirkung freiwilliger Helfer möglich, die vielen mächtigen Risse im Mauerwerk des Bergfriedes auf zwei Seiten zu flicken. Weiters wurde ein Großteil des Bewuchses im Inneren der Anlage entfernt, sodass die Mächtigkeit der Anlage wieder so richtig zum Vorschein kommt. Vor allem der noch stehende Zacken des Bergfried ist seit dem wieder weit aus allen Himmelsrichtungen zu sehen. Mit Hilfe eines Hydraulikbaggers wurde dann im Spätherbst ein Teil der abgebrochenen Gesteinsmauern beiseite geschafft und eine völlig neue Auffahrtsrampe hergestellt. Diese Rampe ist kein ursprünglicher Anlagenteil. Um mit Baugeräten jedoch in die Innenburg zu gelangen, war die Errichtung der Rampe notwendig.
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2002 Mit Beginn der Wander- und Ausflugssaison 2002 wurden auch wiederum die Arbeiten zur Sanierung der Burgruine Ruttenstein gestartet. Die mächtige Schildmauer beim neuen Aufgang zur Innenburg sowie das teilweise sehr labile Mauerwerk der Innenburg im Bereich des Aussichtsturmes konnten ausgebessert und stabilisiert werden. Etwa eintausend Tonnen Schutt wurden mit Hilfe eines Baggers - einer sogenannten Spinne - aus dem nordwestlichen Teil der Innenburg entfernt. Auf Grund der Mächtigkeit der Anlage ist trotz mancher Kritik eine andere Methode leider nicht möglich, diese enormen Gesteins- und Erdmassen zu bewältigen. Das abgebrochene und im Bereich der Innenburg liegende Schuttmaterial drückte enorm auf die Außenmauern und würden somit letztlich den endgültigen Verfall des noch vorhandenen Bestandes bedeuten. Nur durch das Ausräumen konnte dem entgegen gewirkt werden. Sämtliche Arbeiten und Maßnahmen sind natürlich mit dem Bundesdenkmalamt abgestimmt. Der vermehrte Zustrom an Besuchern erforderte erste Maßnahmen im Bereich der Infrastruktur. Ein erster Besucherparkplatz für etwa 50 PKW - auch für Busse geeignet - wurde gebaut. Dieser Parkplatz liegt südwestlich der Ruine am Wanderweg Nr. 95 in einer Entfernung von 2,5 km. Für Detailansichten bitte auf die Bilder klicken! |




